Corona-Impfung sensibilisiert Tumore für Immuncheckpoint-Inhibitoren

Steverding, Dietmar (2026) Corona-Impfung sensibilisiert Tumore für Immuncheckpoint-Inhibitoren. Naturwissenschaftliche Rundschau, 79 (1). pp. 676-678. ISSN 0028-1050 (In Press)

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Abstract

Corona-mRNA-Impfstoffe waren ursprünglich entwickelt worden, um vor Infektionen mit SARS-CoV-2 zu schützen. Jetzt haben US-amerikanische Forscher gefunden, dass der Impfstoff resistente Tumore für Immuncheckpoint-Inhibitoren sensibilisiert. In Tierversuchen führten Corona-mRNA-Impfstoffe zu einem Anstieg von Interferon-alpha, wodurch Immunzellen in die Lage versetzt wurden, CD8+-T-Zellen zu stimulieren. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Immuncheckpoint-Inhibitoren waren die aktivierten CD8+-T-Zellen schließlich imstande, Krebszellen resistenter Tumor zu töten. Eine ähnliche Immunantwort wurde auch beim Menschen beobachtet. Retrospektive Kohortenstudien zeigten zudem, dass eine Immunisierung mit Corona-mRNA-Impfstoffen innerhalb von 100 Tagen nach Beginn einer Immuncheckpoint-Inhibitoren-Therapie mit einer signifikant verbesserten Gesamtüberlebensdauer bei Krebspatienten einherging. Diese Ergebnisse befürworten eine routinemäßige mRNA-Impfung bei Krebspatienten, um deren Immunsystem kurzfristig zu stimulieren, damit Immuntherapien besser wirken können.

Item Type: Article
Faculty \ School:
Faculty of Medicine and Health Sciences > Norwich Medical School
UEA Research Groups: Faculty of Medicine and Health Sciences > Research Centres > Metabolic Health
Faculty of Medicine and Health Sciences > Research Groups > Gastroenterology and Gut Biology
Depositing User: LivePure Connector
Date Deposited: 23 Feb 2026 17:30
Last Modified: 23 Feb 2026 17:30
URI: https://ueaeprints.uea.ac.uk/id/eprint/102032
DOI: issn:0028-1050

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